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Der neuste Fahrrad-Trend kommt aus der Luftfahrt: Das Airbike vom
Flugzeughersteller EADS besteht aus der Kunstfaser Nylon und entsteht im
3D-Drucker, ein modernes Herstellungs-verfahren. Das Airbike wiegt nur
gerade einen Drittel eines herkömmlichen Velos, ist aber mindestens
gleich robust.
Der Rahmen des Airbikes besteht aus einer besonders stabilen
Trägerstruktur, während der Sattel dank einer dehnbaren Struktur
speziell bequem ist. Sogar der Antrieb ist aus Kunststoff. Anstelle der
Kette kommt ein Riemen aus Kevlar zum Einsatz. Dass das Fahrrad von einem
Flugzeughersteller entwickelt wurde, ist denn auch auf den zweiten Blick
erkennbar: Die acht Speichen der Laufräder sehen wie Propeller aus.
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Nicht nur Fahrräder können mit 3D-Druckern hergestellt
werden. EADS will in Zukunft auch superleichte Flugzeugteile
drucken. In der Industrie kommen gewisse Spezialteile schon jetzt aus
dem Drucker. Gut möglich auch, dass der 3D-Drucker bald unser
Konsumverhalten ändern wird: Die amerikanische Firma Shapeways
hat sich beispielsweise einen solchen 3D-Drucker zugetan und druckt
auf Bestellung von Konsumenten gestaltete Gegenstände aus. Das
Sortiment reicht von Schmuck über Einrichtungsgegenstände bis
hin zu Modellflugzeugen oder Handy-Hüllen.
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